2019

17. Januar 2019:  Oliver Steller mit seinem Programm „Kurt Tucholsky“

Oliver Steller trat bereits zum 2. Mal im KulturZimmer auf, diesmal mit seinem Soloprogramm „Tucholsky“. Feinsinnig und mit perfekt abgestimmten Gesten interpretierte Oliver Steller Lyrik und Texte von Kurt Tucholsky. Der intime Rahmen und die besondere Aura im KulturZimmer erlaubte eine besondere Teilhabe des Publikums an seiner musikalischen und sprachlichen Qualität . Oliver´s Bemerkung, dass er besonders gern bei uns auftritt, empfanden wir nicht als eine pure Geste der Höflichkeit sondern vielmehr als die authentische Aussage eines virtuosen Künstlers, der trotz seines großen Bühnenerfolgs auf dem Boden der Realität geblieben ist. Danke, Oliver, für diesen wunderbaren Abend!

23. Januar 2019: “SING MIT STEFAN“

wieder ein phantastischer Mitsingabend mit Stefan Pelzer Florack

Am 24. Februar 2019 war mit Andy Irvine eine „Legende“ der Irish Music bei uns zu Gast:

Andy Irvine ist einer der großen irischen Singer/Songwriter. Im Laufe seiner über fünfzigjährigen Karriere ist er selbst zur Tradition geworden und ist einer derjenigen, die die Seele Irlands repräsentieren. Von Sweeney’s Men in den Sechzigern über den enormen Erfolg von Planxty in den frühen 70erns, führten ihn seine Auftritte mit Paul Brady, Patrick Street, Mozaik, LAPD und Usher’s Island zu großer Popularität.
Als Solist wirkt Andy wie ein archetypischer Troubadour und zeigt immer wieder seine enge Nähe zu Woody Guthrie. Sein Repertoire umfasst traditionelle irische Lieder, Tänze aus dem Balkan, wo er längere Zeit gelebt hat, sowie eigene Kreationen.

8. März 2019: Søren Thies : Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen…Musik jüdischer Künstler in der Weimarer Zeit

Søren Thies wurde 1969 in Hamburg geboren. Er wuchs vor allem mit klassischer Musik auf und entdeckte erst mit 19 Jahren seine Liebe zum Akkordeon. Neben dem Studium der Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geographie war er als Straßenmusiker aktiv und spielte in verschiedenen Ensembles Klezmer und Folk. Seit 1996 ist Søren Thies vor allem solo unterwegs.
Begegnungen mit Künstlern aus Frankreich, England, Israel, Schweden, den USA und verschiedenen Ländern Osteuropas gaben ihm Impulse, die seinen Stil bis heute beeinflussen. Søren Thies singt in deutsch, jiddisch und französisch und hat eine Reihe eigener Lieder geschrieben, sowie deutsch-jüdische Dichter des 19. und 20. Jahrhunderts neu vertont.

Im Frühjahr 1933 wurde eine ganze Generation jüdischer deutscher Musiker, Schauspieler, Kabarettisten, Filmemacher, Schriftsteller und Komponisten über Nacht arbeitslos. Viele, die vorher zu den bedeutendsten und beliebtesten Künstlern ihres Faches gehörten, verloren zuerst ihren guten Ruf, dann ihre Heimat, ihr Publikum und schließlich oftmals ihr Leben.
Søren Thies möchte an die bekannten und auch an die weniger bekannten jüdischen Künstler der Weimarer Zeit erinnern, deren Namen heute zu Unrecht oft völlig vergessen sind. Lieder der Comedian Harmonists treffen auf Tonfilmschlager von Friedrich Hollaender oder Werner Richard Heymann. Kabarett-Songs von Curt Bry und Willy Rosen erklingen neben Texten von Mascha Kaléko oder Theodor Kramer – Ein Chanson-Programm, das die unvergleichlich bunte Musikwelt der späten 20er und frühen 30er Jahre wieder lebendig werden lässt.

14. März 2019:  Paula Cox & Paul Creane waren wieder da!

An diesem Abend haben sie uns nach ihrer ersten Vorstellung im letzten Dezember wieder gezeigt, dass sie nicht nur ein komplett harmonierendes Duo sind, sondern auch zwei individuelle Künstler – jeder für sich mit einer fantastischen Stimme. Ein Geheimtipp für eine authentische und musikalisch wertvolle Performance.


 

 

 

 

 

 

11. April 2019: Samir Kandil mit seinem neuen Programm
WER MICH LIEBT, NIMMT DEN BUS!


Eine musikalische Lesung mit Samir Kandil
Die Kunst der Einfachheit: Ein Klavier, ein Tisch, ein Stuhl, Samir Kandil. Er liest Geschichten, die von den sieben Tagen der Woche inspiriert sind. Geschichten, die jedem passieren könnten, der mit Sylvester Stallone einen Spaziergang durch Paris macht oder sich im Supermarkt mit Fans von Roger Willemsen anlegt. Zwischen den Geschichten spielt er Evergreens am Klavier. Er würde alles tun, um sich und seinem Publikum die Zeit bis zu seinem Nobelpreis so kurzweilig wie möglich zu gestalten. Außer das Niveau senken, versteht sich.
85 Minuten plus Pause, Eintritt ab 18 Jahre.