Aktuelle Ausstellung

Juni bis September 2019: „Lackmalerei“ von Jürgen Krause

 

Jürgen Krause
1941 geboren in Erfurt.
Nach der Ausbildung zum Bauzeichner und Maurer Studium der Architektur an der Werkkunstschule Krefeld. Nach dem Examen und bis 2006 parallele Tätigkeit als Künstler und angestellter Architekt. Ab 2006 ausschließlich freischaffend künstlerisch in Düsseldorf tätig. 2016 BBK Ehrenpreis.
Anschrift: Haroldstr. 32, 40213 Düsseldorf, Tel.: 0211/3230244
info@jk-lackmalerei.de www.juergen-krause-lackmalerei.de

Jürgen Krauses Kunst ist Malerei im Geist des Konstruktivismus. Sie bringt lokal genau definierte Farbe mit geometrischen Formen in Einklang und weist jedem einzelnen Element dieser Synthese eine klar begrenzte Fläche auf dem Malgrund zu. Obwohl die Bilder in der einem individuellen Duktus völlig entsagenden und die körperhafte Dichte des Glanzlacks betonenden Flächenwirkung durchaus auch eine Brücke zu asiatischen Traditionen der Lackkunst herstellen, ist die Strenge der Bildorganisation und die Rationalität des Schablonenverfahrens besser zu verstehen, wenn man an die Schulung durch die Architektur, an das Bauhaus oder an Konkrete Kunst denkt. Dabei sollte man wissen, dass allem Motivischen Gegenständliches zugrunde liegt, das den Ausgangsimpuls für Werken bildet, deren Distanz schaffende Glätte Ausdruck einer leidenschaftlichen, aber gleichermaßen auch bis ins Äußerste objektivierten Liebe zur absoluten Schönheit ist. (Text: Kai Hackemann)

April bis Juni 2019: „TEXTRAHMEN“ von Lothar Mittag

„Mein Liebesbrief kommt nicht in den Briefkasten. Dort ist es zu kalt!“ lautet eine seiner Kreationen, die schön gerahmt einen Platz an den Wänden des Kulturzimmers gefunden haben. Lothar Mittag schreibt, wie er sagt, solange er denken kann – mal weniger, mal intensiver. Menschen große und kleine, Leben was es so hergibt, und Liebe so verrückt wie sie ist, sind seine Themen. Die Idee, seine Texte, die er immer mal wieder gerahmt an Freunde verschenkt, in einer größeren Zahl außergewöhnlich gerahmt zu präsentieren entstand hier bei uns im Kulturzimmer Flingern. Lothar Mittag sagt über seine Arbeit: Schreiben zu dürfen ist ein Geschenk – Bilder und Geschichten entwerfen zu können, die in den Köpfen schon da, wieder hervorgeholt oder ganz neu entstehen, ist eine Gnade. Während der Vernissage am 7. April 2019 hat Lothar Mittag uns einige Kostproben seiner Kreationen vorgetragen. Alle Texte sind zu erwerben. Im Kulturzimmer liegt dazu eine Liste aus.

         

    

Lothar Mittag:  65 J. Studium d. Germanistik/ Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaft. Langjährige Tätigkeit im Schuldienst und als direkt gewählter Bürgermeister in seiner Heimatstadt im Westmünsterland.

MÄRZ 2019: Sonderausstellung „Schmuck und Bild“ von Regina Marusch und Katja Voscht

Katja Voscht „Kleine Verzierung“ – Regina Maresch „Kittos art studio“

Der Zufall wollte es, dass sich Katja und Regina für das gleiche Gemeinschaftsatelier beworben hatten und sich so ihre Wege kreuzten. Beide sind seit vielen Jahren im Bereich der individuellen Schmuckgestaltung tätig und können eine klassische Goldschmiedeausbildung vorweisen. Mit Leidenschaft und Knowhow gestalten sie Metall und edle Steine, gerne nach Vorgaben der Trägerin, da Schmuck ja eine sehr persönliche, ja auch symbolische Komponente hat.
Regina kreiert zudem auch malerische Arbeiten und dreidimensionale Objekte und hat für diese Ausstellung neue Leinwände geschaffen.


 


7. Dezember 2018 – Ende Februar 2019: 

„Ins Blaue gemalt“

von Susanne Reinhart-Schäfer aus Wuppertal

Begeistert von der Landschaft Norddeutschlands, der Stille und
der Weite der Ostsee, nahm sich Susanne Reinhart-Schäfer
eine längere Auszeit im Norden. In dieser Zeit entstanden unterschiedlichste Arbeiten ( Acrylbilder, Monotypien), die die Stimmung und Weite der Landschaft widerspiegeln. Dabei verwendete sie Acryl und Airbrush-Farben, arbeitete zeitweise mit Pigmenten. Die vielen kleinen Studien auf Holz und Papier sind Farbklänge oder Strukturen, erkennbar als Landschaften, Wolken und das Meer. Sensiblere Farbnuancen bestimmen die reduzierten Bilder der Monotypie.

Susanne Reinhart-Schäfer
– Geboren in Hamburg
– TV-Producerin
– Intensive Auseinandersetzung mit der Acryl- und Aquarell-Malerei
– Langjährige Ausbildung bei Christian von Grumbkow
– Fortbildung in Monotypie
– Weiterbildung an Akademien, und in diversen Workshops
– Malerei und kreative Arbeit mit Menschen mit Behinderung
– Durchführung von Teampaintings
– Einzel- und Gruppenausstellungen
– Lebt und arbeitet in Wuppertal

 

 

 

 

Susanne Klaeren: Sonderausstellung (September – Anfang Dezember 2018) von neuen Werken aus der Serie „Tisch-decken“ 

 

Susanne Klaeren ist Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und Meisterschülerin (1994) von Franz Eggenschwiler.
Die Stilllebenmalerei bildet einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Dabei ist das serielle Arbeiten charakteristisch für die künstlerische Vorgehensweise von Susanne Klaeren. Sie widmet sich stets intensiv einem Motiv und arbeitet in der Folge ausschließlich mit diesem Bildgegenstand, um ihn zu ergründen, in seiner Wesenshaftigkeit zu erfassen und zu verdichten. So entstehen aus der unmittelbaren Anschauung heraus in der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Bildgegenstand immer neue Kompositionen.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebenslauf von Susanne Klaeren

1966 geboren in Aachen,
1985-1993 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Rolf Crummenauer, Dieter Krieg und Franz Eggenschwiler,
1994 Meisterschülerin bei Franz Eggenschwiler,
Künstlerisches Staatsexamen,
1996/97 Staatsexamen in Romanistik an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf,

lebt und arbeitet in Düsseldorf

 

Kai Hackemann: „Poesie und Präzision – Versuch einer Standortbestimmung“ – Aktuelle Werke 2017-2018

 

 

Hans Christian Rüngeler: Andalusische Eindrücke

(Ausstellung November/ Dezember 2017)

Kai Hackemann:  aktuelle Werke

(Ausstellung anlässlich der Kunstpunkte Düsseldorf 2017)