Chronik vergangener Veranstaltungen

25. September 2018: Konzert der Harfenistinnen Sophia Hann und Amerie Schlösser des JSO der Tonhalle Düsseldorf.

      

Die beiden jungen Musikerinnen gehören dem Ensemble des Jugendsinfonieorchesters der Tonhalle Düsseldorf an. Ernst von Marschall, der Leiter und Dirigent dieses Orchesters, hat uns an diesem Abend zunächst thematisch in das Instrument Harfe eingeführt. In einem munteren Dialog hat er uns danach die beiden jungen Musikerinnen vorgestellt. Mehr als Worte sagt die Musik: sie hat uns beseelt…Herzlichen Dank den beiden jungen Harfe-Talenten

Amerie Schlösser
Amerie (30.12.2006) ist eines von 5 Kindern und entdeckte mit 3 Jahren die Blockflöte. Durch diesen Impuls wurde sie auch bei der musikalischen Früherziehung angemeldet. Mit 6 Jahren wurde sie von der Harfe im Rahmen eines Tages der offenen Tür in der Musikschule verzaubert und nach ihren ersten Zupfversuchen folgte dann eine kleine Hakenharfe. Mit 9 Jahren wurde sie Jungstudierende an der Folkwang in Essen und seit 2018 ist sie bei Schumann Junior an der Musikhochschule in Düsseldorf. Und mittlerweile hat die Harfe schon Pedale bekommen. Sie hat eine eigene Einfachpedalharfe, spielt aber auch schon auf Doppelpedalharfen.
2015 sammelte sie ihre ersten Orchestererfahrungen mit der Klarinette im Schulorchester des Geschwister Scholl Gymnasiums und seit 2016 ist sie im Kinderorchester der Tonhalle. Und noch ganz begeistert und erfüllt ist sie von den vielen Eindrücken ihrer ersten Konzertreise mit dem U16 der Tonhalle zum Festival du JOSEM in Südfrankreich.
Wettbewerbe:
2018 VDH-Wettbewerb 1. Preis in Altersgruppe II
2018 Jugend musiziert „Besondere Ensemble“ 1.Preis
2017 Jugend musiziert „Harfe Solo“ 1.Preis im Regional- und Landeswettbewerb
2017/16 Jugendkulturpreis Wuppertal

 

31. August 2018: Samir Kandil  „Expedition“

Historisch-kriminalistisches Einpersonenstück in einem Bericht und drei kurzen Zeitungsnotizen von und mit Samir Kandil

Süddeutschland im Wintersemester 1904/05. Ein junger Assistenzprofessor kann es kaum glauben, als ihm die Teilnahme an einer Polarexpedition zur Erforschung früher Zivilisationen in Island, Grönland und Spitzbergen angeboten wird.

Finanziert wird die Reise, der er den Glanz wissenschaftlicher Legitimation verleihen soll, von einem sagenhaft reichen Kaufmann, der höchstpersönlich die Leitung der Expedition übernehmen will.

Der Professor ignoriert alle aufkommenden Zweifel und tritt die Reise an – bis er sich mit Fragen und Tatsachen konfrontiert sieht, die er nicht mehr ignorieren kann und die seine eigene Zivilisation auf einen Schlag sehr oberflächlich und zerbrechlich aussehen lassen.


Der Autor hat für sein Stück die Form eines plötzlich unterbrochenen Vortrags gewählt, im Laufe derer der Vortragende dazu übergeht, seinen Hörern immer direkter zu schildern, was sich tatsächlich ereignet hat.

ca. 85 Minuten

 

über SAMIR KANDIL

geb. 1975 in Düsseldorf

1994-1998 Schauspielausbildung an der Theaterakademie Mannheim (Bühnenreife 03/98), seitdem Tätigkeit als Schauspieler, Autor und Regisseur

1997-2004 Chansonsänger

1998-2004 Studium der Philosophie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Klassischen Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln (M.A. 06/04)

Neben Stückengagements in Deutschland und Frankreich seit 1999 auch Kurzfilme und Solo-Theaterprojekte u.a. „Der storyteller“ (1999, veröffentlicht im Dt. Theaterverlag 2002)

2007 Leinwanddebüt mit „FourAct Play“

Seit 2007 auch Schauspieler, Autor und Regisseur im Rahmen von Kunstprojekten: skulptur projekte münster 07, Playing the City (Schirn, Frankfurt 2009), „Where do characters go when the story is over?“ (CGAC, Santiago de Compostela 2009), Biennale di Venezia (Venedig 2011), dOCUMENTA [13] (Kassel 2012), Ausstellungsparcours „Unruhe der Form. Entwürfe des politischen Subjekts“ (Wien 2013), „FLUIDITY“ (Kunstverein in Hamburg 2016)

www.samirkandil.de

 

13. Juli 2018 Duo „Raufaser“

Am Schluss unseres ersten Halbjahres stand  am Freitag, den 13. Juli 2018 ein Konzert der wunderbaren Anne Florack. Ihre gefühlvolle und ausdrucksstarke Alt-Stimme interpretiert Soul-Klassiker, Folk-Songs und deutsches Liedgut. Ihr Vater, der Liedermacher Stefan Pelzer-Florack, begleitete sie an der Gitarre. Zusammen sind sie „Raufaser“.

(Foto: Anne Schelhass-Wöll)

15. Juni 2018 DUO „STROM“

Fast genau ein Jahr nach der Eröffnung des KULTURZIMMERs ging es mit viel „Strom“ weiter: Mit dem Duo STROM hatten wir die virtuose Ausnahme-Flötistin Angelika Sheridan und den Computer-Musiker Frank Niehusmann bei uns zu Gast! Als Duo STROM stellten sie ihr Konzert unter das Motto „Musik aus Luft- und Daten-Strömen“.

STROM erinnert mit der Besetzung Flöte/Elektronik an die legendären frühen Sounds der Düsseldorfer Elektronik-Pioniere von „Kraftwerk“ (deren berühmtes Flötenstück „Ruckzuck“ ab 1971 ja langezeit als Erkennungsmelodie im deutschen Fernsehen zu hören war). Während „Kraftwerk“ dann mit dem Welthit „Autobahn“ in die Popmusik abgebogen sind, spielen STROM heute – fast ein halbes Jahrhundert danach – mit ihren frischen Luft- und Datenströmen ganz zeitgenössisch in offenen Improvisationslinien voller Witz und Tricks aus Neuer, Improvisierter und Elektroakustischer Computer-Musik.

Winzige Zeitverschiebungen im musikalischen Klangraum erzeugen faszinierende Minimal-Beats und schwebende Mikro-Modulationen. Vielfarbige Stakkato-Eskapaden verdichten sich zu frei atmenden Geräusch-Texturen. Für ihre CD „STROM“ haben die beiden Avantgarde-Künstler zahlreiche großartige Kritiken bekommen – im „Jazz-CD-Tipp“ des Bayerischen Rundfunks war z.B. von einem begeisterten Kritiker zu hören: „Wenn etwas die Bezeichnung „elektroakustische Musik“ verdient, dann dieser stete Fluss aus elektronischem Blubbern, Scratchen und Knarzen und dem virtuosen Kieksen, Hecheln und Blasen der Flötistin.“

Angelika Sheridan spricht als Flötistin eine eigene, unverwechselbare Klangsprache durch ihre Kombination herkömmlicher Tonerzeugung mit selbst entwickelten und zeitgenössischen Spieltechniken. Sie lebt in Köln und hat dort einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz. Frank Niehusmann gestaltet seit den 1970er Jahren elektronische Klänge auf der Grundlage eigener Mikrofonaufnahmen und Tonstudioexperimente. Für seine Kompositionen hat er mehrfach internationale Auszeichnungen erhalten, zahlreiche seiner Werke sind auf CDs beim Label NURNICHTNUR veröffentlicht.
Wir freuen uns sehr, sind hoch gespannt und laden Sie herzlich ein, dieses außergewöhnliche Duo STROM bei uns im Kulturzimmer zu hören.
Weitere Informationen zu STROM finden Sie auf der Webseite http://www.niehusmann.org/strom

 

 

5. Mai 2018: „Johnny und Cash“ trifft Pfälzer Weine

 

 

Der Abend am Samstag, den 5. Mai 2018 wurde von unseren Freunden aus der Pfalz gestaltet: Alexander Hofmann (guitar, vocals) und Stefan Ege (drums) mit ihrer Band “Johnny und Cash” haben uns eingeheizt, damit wir für gute Tropfen aus der Südlichen Weinstraße offen werden. Unser befreundeter Winzer, Gunter Kessler, vom  Weingut Münzberg hatte uns eigens für diesen Abend eine Auswahl seiner Weine gesponsert: Weißburgunder, Spätburgunder Rosé und Spätburgunder Rot hatten wir im Ausschank und sie fanden reißenden Absatz. Herzlichen Dank, lieber Gunter:

 

 

 

 

 

 

Passend dazu hat Alexander aus dem aktuell erschienenen Buch “Veritas Vini” von Herbert Stegmüller gelesen. Dazu eine humorvolle Rezension aus der Feder von Alexander Hofmann: “ Herbert Stegmüller, wer kennt ihn nicht, gilt schon jetzt zusammen mit Bülent Ceylan und Arnim Töpel in der Kurpfälzer Szene als Teil der neuen Pop-Art. Kompromisslos, direkt als auch schnörkellos gelten seine Texte. Oftmals gehen sie schneidend mitten ins Herz ohne Rücksicht auf Freunde oder Verluste. Unverwechselbar macht ihn die Abbildung der Kurpfälzer Sprache, die er keineswegs als Untergruppe des Pfälzischen sondern als eigene Kulturform sieht. Damit gilt er schon heute als Chronist und Konservator dieser Kultur.
Die Verbindung zu Düsseldorf ist einfach herzustellen, wo doch Jan Wellem nicht nur Herzog von Jülich und Berg sondern auch Herzog von Pfalz-Neuburg und Kurfürst von der Pfalz war. Dabei war sein Residieren in Düsseldorf lediglich dem Pfälzer Erbfolgekrieg und der damit verbundenen Zerstörung des Heidelberger Schlosses geschuldet, was aus Kurpfälzer Sicht heute noch als „geklaut“ gilt. Wir haben damit aber in Düsseldorf die Pfalz mitten unter uns.
Mit seinem neuesten Werk „Veritas Vini“ knüpft Stegmüller zum einen nahtlos an seinen „Trompeter aus Kurpfalz“ an, zum andern liefert er – gestützt auf sein profundes Weinwissen – eine alltagstaugliche Anleitung zum richtigen Weinkauf. Die Mischung macht´s! …und so verwundert es nicht, dieses Werk bereits jetzt im Schaufenstern von Buchläden unserer Stadt in einer Reihe mit Hugh Johnson und Robert Parker zu sehen sind.
Freuen Sie sich jetzt mit mir auf Herbert Stegmüller und was er uns in Sachen Weinkauf zu sagen hat!

 

 

 

 

 

 

Ein rundum (feucht-)fröhlicher Abend dank der humorvollen Beiträge von Alexander und seinen Mitstreiter(innen). Das sommerliche Flair sorgte für gute Gespräche unserer zahlreichen Gäste.

 

 

Volles Haus bei:  SING MIT STEFAN!  am 26. April 2018

Stefan Pelzer-Florack hatte bekannte Volkslieder, Schlager und Weisen zusammengestellt und  uns als sein aktives Publikum auf der Gitarre begleitet. Das Ganze garniert mit informativen, nachdenklichen und inspirierenden Überleitungen. Die Texte wurden uns dankenswerter Weise von Stefan zur Verfügung  gestellt.  Am Ende waren sich alle einig: das macht Lust auf Wiederholung, zum Beispiel im Herbst.

Denn die gesundheitliche Wirkung gemeinsamen Singens ist in mehreren Studien wissenschaftlich belegt worden. Singen bringt uns wieder in Takt, schafft Balance auf körperlicher und seelischer Ebene und sorgt für gute Laune. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Blutdruck normalisiert sich und die Sauerstoffsättigung der Organe wird erhöht. Singen ist Medizin und eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten der Menschen.

 

 

19. März 2018

Paul O‘ Brien war bei uns zu Gast: Full house – Fulfills heart!!

Ein Leckerbissen für die Freunde von irischer Folk Musik.

Der Singer/Songwriter Paul O‘ Brien, Brite mit Wohnsitz in Bridgetown (Nova Scotia/Kanada) und irischen Vorfahren, hat uns auf seiner Frühjahrstour durch Deutschland ein Solokonzert gegeben. Paul ist ein begnadeter Sänger und Gitarrist mit Wurzeln in der keltischen Folkmusik, die er für sich facettenreich weiterentwickelt hat, aber auch ein Storyteller wie er im Buche steht, ein Geschichtenerzähler mit typisch britischem Humor, der sein Publikum irgendwann immer auch zum Mitsingen bringt. Seine Texte sind persönlich und lebenswarm, handeln von seiner Familie, seinen Freunden, vom Reisen und Musizieren und blicken auf eine Welt, die es zu schützen gilt.

Seit 2009 veröffentlicht er seine Musik nicht nur im Eigenvertrieb, sondern auch über das deutsche Label „Stockfish Records“, das im Segment der sozusagen „handgemachten“ akustischen Gitarrenmusik seit den 70ern audiophile Maßstäbe setzt und andere Größen wie Werner Lämmerhirt, Peter Finger oder Allan Taylor betreut – wenn das keine Empfehlung ist!

“An evening with Paul is hopefully like sipping a fine wine with really comfy slippers on. The best concerts are when the audience and the artist are one, and that’s what Paul tries to achieve in every show. So sit back, take a deep breath and enjoy!”

Hier ein Beispiel von Paul´s berührender Art, das traurige Schicksal eines homosexuellen Paares darzustellen: „Be the man I was born to be“

Hier unser Lieblings-Song, der von Pauls Sohn während einer langen Autofahrt handelt: „American Car“

Und als Zugabe sorgte Paul O´Brien mit Leonard Cohen´s „Halleluja“ für ein Gänsehautfeeling:

 

11. März 2018

Wir sind ins neue Jahr gestartet mit einer Veranstaltung für unsere Kleinsten:

Stefan Strohhut alias Stefan Pelzer-Florack war zu Gast mit seinen „Kinderliedern“. Hatte er die Lieder zu einer Zeit geschrieben, als er selbst gerade junger Vater war, so geht er heute mit ihnen auf Tournee. Er hat auch eine CD dazu herausgebracht, die in den Jahren 1999-2002 in Grevenbroich entstand und 2017 neu aufgelegt worden ist.

Die Kinder waren begeistert von Fuchsi, der Spinne Martha und dem „Lied mit dem Pups“ und zum Schluss gab es einen großen Applaus für den Barden mit dem Strohhut.

 

9. März 2018

Mit einigen Freunden aus dem Rotary Club Düsseldorf-Süd haben wir die Vernissage der neuen Ausstellung mit aktuellen Werken von Kai Hackemann gefeiert: kulinarisch wurden wir verwöhnt von Conni, die gleichzeitig im Vorstand unseres soeben gegründeten Vereins die Rolle der Kassiererin übernommen hat.

                                          

der Protokollant des Abends schreibt dazu: SpKulturzimmer0318

7. März 2018:

Gründungsversammlung des KULTURZIMMER e.V.

18. und 19. November 2017

An diesen Tagen fand eine Sonderausstellung des Malers Hans Christian Rüngeler statt:

 

http://www.hansruengeler.de/aktuelles/

Rund um diese Ausstellung hatten wir ein vielseitiges Programm gestrickt:

Samstag, den 18. November
14.00: Eröffnung der Ausstellung


16.00 – 16.30 zweisprachige Lesung  (spanisch/deutsch) aus dem Gedichtband „WORTLANDSCHAFTEN – PAISAJES DE PALABRAS“

ab 19.00 Life-Musik mit Trio Torazón – Flamenco Jazz

Rosa Enciso – Gesang, Thomas Funk – Flamenco-Gitarre, Alexander Meyen – Violine

Sonntag, den 19. November
11.00: Beginn
12.00 – 12.30 Lesung einiger weiterer Texte aus dem zweisprachigen Gedichtband „Teneriffa – Wortlandschaften“

anschließend:  Life-Musik: Duo littleBossa – Bossa Nova

Peter Heinschink – Gitarre  und  Rosa Enciso – Gesang,
18.00:  Ende

Beide Tage wurden kulinarisch garniert mit Tapas aus der Küche von Christine Opfermann-Rüngeler.

7.November 2017  „Wie Kunst Kommunikation und Kreativität fördert“.

Kreativität ist heute nicht nur im künstlerischen Umfeld präsent sondern spielt gerade in den Zeiten des Digitalen Wandels eine wesentliche Rolle. Kreative Kompetenz mit ihren wertvollen Fähigkeiten des Querdenkens und des Perspektivenwechsels gewinnt mit Hinblick auf die Wirtschaft erhebliche Bedeutung. Das gilt nicht nur für Start-Up Unternehmen. Kreativität als die wesentliche Quelle für Innovationen ist in allen Bereichen des Wirtschaftslebens wichtig. Die Gestaltung von Kommunikation, um eine innovationsförderliche Unternehmenskultur lebendig werden zu lassen, ist ein zentrales Thema auch von Industrie 4.0.

Daher sind wir der Frage nachgegangen, welche Impulse die bildende Kunst, das durch sie bestimmte räumliche Ambiente und der Künstler selbst für die Innovationsförderung im Unternehmen geben können.

Eine Einführung in das Thema hat uns die Kunstwissenschaftlerin Dr. Ulrike Lehmann gegeben. Sie ist Herausgeberin und Beiträgerin des kürzlich im SpringerGabler Verlags erschienenen Werks „Wirtschaft trifft Kunst“. Ihre Ausführungen beschäftigten sich unter anderem damit, was Unternehmen von Kunst und Künstlern lernen können.
Die beiden Initiatoren des KulturZimmers haben diesen Themenkreis jeweils durch Kurzbeiträge aus ihrer eigenen beruflichen Perspektive abgerundet:
Kai Hackemann (freischaffender Künstler): „Die Geschichte der Fa. Krohne Messtechnik GmbH in Duisburg – ein herausragendes Beispiel für kunstaffine Unternehmenskultur“
und
Dr. Ralph Schippan (Business Coach für innovative KMU´s) „Über Kreativitätsförderung durch Metaphern“.

Das KULTURZIMMER war wie schon so oft bis auf den letzten Stuhl gefüllt und es ergab sich eine lebhafte Diskussion: Nach welchen Kriterien sollen Unternehmenssammlungen aufgebaut werden? Soll man strategisch vorgehen oder nach dem persönlichen Geschmack des Inhabers? Wie können die Mitarbeiter in das Thema Kunst mit einbezogen werden? 

 

 

29. September 2017: Vortrag zu „Bilder einer Ausstellung“ von Prof. Dr. Jürgen Schläder.

 

Der Musik- und Theaterwissenschaftler erläutert das musikalische Werk von Modest Mussorgski aus dem Jahr 1874 (Klavierfassung) und dessen spätere Orchesterbearbeitungen von Maurice Ravel und Leopold Stokowski.


Interessant im Vergleich dazu ist auch die Interpretation von Emerson, Lake & Palmer aus dem Jahr 1972:

15. September 2017 : Konzert der Band „Raufaser“:

Das war ein stimmungsvoller Abend mit dem Duo „Raufaser“: Anne Florack mit ihrer wunderbaren Stimme und immer musikalisch behütet von ihrem Papa Stefan Pelzer-Florack. Ein Hochgenuss für alle, die da waren. Die Gänsehaut fing sich zwischen den Wänden des KulturZimmers.


 

Am Tag des Mauerfalls bekam Stefan Pelzer-Florack aus Grevenbroich den Liedermachernachwuchspreis der Berliner Festspiele. Seine Tochter Anne machte zu diesem Zeitpunkt gerade ihre ersten Schritte. Die Idee, dass die Beiden fortan gemeinsame musikalische Wege gehen, wurde über zwanzig Jahre später in einer Whiskybar geboren. Mit einer spontanen Gesangseinlage bei einem Konzert ihres Vaters sorgte die Düsseldorferin für Begeisterung und Gänsehaut. Seitdem sind sie als Duo „raufaser“ mit eigenen deutschsprachigen Liedern und Interpretationen von Soul- und Chansonklassikern in Ausstellungshäusern und Kulturcafés zu Gast.

2. September 2017 : Finissage der Ausstellung „Alfonso Mannella“.

Alfonso und seine Band „MANNELLA“  spielten  „unplugged“ einigeTitel, unter anderem aus der neuesten CD „Zimt“.


zur Band „MANNELLA“:18
Eine laue Sommernacht, irgendwo in der Nähe von Mainz. Peter holt die Gitarre aus dem Schuppen. Alfonso singt wunderbare Texte dazu und träumt sich nach Sizilien. Klaus am Bass schwingt sich ein und Martin haut auf die Trommeln. Songs wie Sternschnuppen, aufgesammelt und poliert im Mainzer Panzerwerk. Laura serviert Hörnchen mit Crema, denn irgendwie sind immer Frauen im Spiel.


Bei der Musik von Mannella mag man tanzen – oder auch nur leise mitsummen. Für alle Tiger auf Eis da draußen! Absoluter Geheimtipp!
Seit über einem Jahr arbeitet die Band an der neuen CD „ZIMT“, die im Weingut Weyell zum ersten Mal präsentiert wird.
Die vierköpfige Band „Mannella“ bietet dem Publikum eine Kombination aus deutschem und vereinzelnd Italo- Rock und Pop, gemischt mit den souligen Einflüssen der Stimme Alfonso Mannellas.
Peter Knorr (Leadgitarrist der Band) und Alfonso Mannella kennen sich durch das gemeinsame Kunststudium und setzen die kreativen Impulse in Musik und Texten. Martin Ignatz am Schlagzeug gibt den Songs den nötigen Groove und Klaus Großmann setzt sie auf einen satten Bassteppich. Besonders die Texte zeichnen die Band aus. Alfonso Mannella, der gerne in Cafés sitzt und sich auch auf vielen seiner künstlerischen Reisen inspirieren lässt, greift sie direkt aus dem Leben. Wie so oft, geht es um Liebe. Aber es sind auch gesellschaftliche Tabuthemen, die den gebürtigen Sizilianer reizen. So verarbeitet er Prostitution, Magersucht oder auch die schnelllebige, teils irrsinnige Art des heutigen Daseins in seinen Texten; aber nie ohne Ironie oder ein humorvolles Augenzwinkern.
Das erste Video zum neuen Album „Zimt“ ist da : MANELLA:“Schmetterling“

 

4. Juli 2017: Lesung des Düsseldorfer Autors Martin Roos aus seinem Gegenwartsroman „Jan Wellem im Salon – Düsseldorfer Eskapaden“:

wir durften uns über ein „volles Haus“ freuen, fast 20 Besucher, und ein grandioser Autor, der es verstand, sein neuestes Werk in dessen lebendigen und humorvollen Dialogen ins Publikum zu tragen: mehr Informationen

 

 

 

18. Juni 2017: Eröffnung des KULTUR-ZIMMER Flingern :

herrliches Wetter, an die 100 Gäste, gute Stimmung, Begrüßungsansprachen von Ralph Schippan und Kai Hackemann und Life-Musik von Stefan Pelzer-Florack (Gesang und Bass) und seinem E-Gitarristen Christian. mehr Informationen

Das KULTUR-ZIMMER Flingern ist gleich mit einem besonderen Highlight an den Start gegangen:
„Alfonso Mannella – Urbane Impressionen“

Einzelausstellung vom 18. 6.2017 bis 2.9.2017 

Kai Hackemann über Alfonso Mannella : Alfonso Mannellas Thematik ist seit jeher und bis heute die Interpretation der speziellen Sinnlichkeit und Vitalität urbanen Lebens im Spiegel der Architektur. Seine ersten großen Formate waren Industriegebäude aus der Frühzeit des Stahlbaus, Fabrikruinen in aufgelassenem Gelände, das Gewirre von Streben, Trägern, Säulen, Kränen und Fensterrahmen, die ihres Glases verlustig gegangen waren. Damals schon hat er mit zwei hintereinander gedruckten Platten gearbeitet: Die erste oft mit einem silbrig grauen leichten Strich, darüber dann und in einem zweiten Druckdurchgang die sattschwarze Schicht – schon hier entstand eine ungeheuer spannende und sich durchdringende Räumlichkeit. In folgenden Jahren und von mir sozusagen unbeobachtet, hat er die zartgraue Lage in eine farbige verwandelt, die nicht nur gitterartige Lineamente aufscheinen ließ, sondern bald auch geschlossene farbige Zonen. Mittlerweile rakelt er vor dem Druck ganze Bereiche monochrom ab oder verteilt im freien Spiel des Pinsels bunte Klekse so in der Fläche, dass das ganze Blatt zu schwingen beginnt. Aufgefangen und eingebunden werden diese spielerischen Momente immer wieder durch das bisweilen blockhafte Schwarz des am Lineal entlang gezogenen Gitterwerks. Wer die kleine Auswahl unserer Ausstellung betrachtet hat und dann noch den hier ausliegenden Katalog durchblättert, wird vor allem einen Eindruck gewinnen: Dass Alfonso Mannella ein wirklicher Meister des Komponierens ist. Rhythmik, Verdichtung, Transparenz, akkordhafte Überlagerung und Kontrapunktik, Sperrigkeit und Eleganz, dazu die spannende Balance von Hauptthema und Begleitmotiven und deren Arrangement zwischen Vordergrund und Hintergrund – ich kenne einige wenige Künstler, die das auch, aber keinen, der das noch besser könnte, und schon gar keinen, der solche sich sowohl zu wuchtiger Symphonie verdichtenden als auch in gewisser Heiterkeit austänzelnden Werke in bildhafter Größe mit der Stahlnadel und dem Winkelschleifer in Kupferplatten donnert, um sie dann in ganz wenigen und immer voneinander zu unterscheidenden Abzügen – sozusagen als serielle Unikate – aus der Druckpresse zu heben.
Vorankündigung: Finissage der Ausstellung am 2.9.2017, 16.00
Von Alfonso Mannella und seiner Band MANNELLA werden bei der Finissage unplugged einige Titel aus der neuesten CD „Zimt“ zu hören sein.
Hier schon einmal auf YouTube hineinhören: